Informationen zur Behandlung
Die Psychotherapie wird als Verhaltenstherapie für Erwachsene angeboten und hat einen humanistischen Ansatz. Dabei werden verschiedene Ansätze integriert.

Verhaltenstherapie mit humanistischer Haltung
Die Verhaltenstherapie ist eines der in Deutschland anerkannten Richtlinienverfahren, deren Wirksamkeit für viele Störungsbilder nachgewiesen ist. In den Leitlinien für viele psychische Diagnosen ist sie als erste Wahl der Therapie indiziert, beispielsweise das Expositionsverfahren bei Angst- oder Zwangsstörungen.
Durch meine Ausbildung ist meine Arbeit von den personenzentrierten Grundhaltungen der Gesprächstherapie nach Rogers geprägt: Empathie, Kongruenz und bedingungslose positive Zuwendung. In meiner therapeutischen Arbeit integriere ich individuell angepasste Elemente aus achtsamkeitsbasierten und imaginativen Verfahren, die die Verhaltenstherapie ergänzen und abrunden.
Zusätzlich habe ich durch meine emotionsfokussierte Ausbildung Expertisen erworben, die zur Verbesserung körperlicher und emotionaler Belastungen geeignet sind.
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Als Ärztin und Psychotherapeutin unterliege ich der Schweigepflicht gemäß § 203 Abs. 1 StGB und gehe mit Ihren Angaben streng vertraulich um. Selbstverständlich verpflichte ich mich, die Ethikprinzipien der Medizin und die Ethikrichtlinien der World Psychiatric Association (WPA) einzuhalten.

Psychoneuroimmunoendokrinologie.
Was für ein zungenbrecherisches Wort, um die Verbindung zwischen Körper und Seele mit evidenzbasierter Medizin zu beschreiben!
Dass unsere Psyche unser Nerven-, Immun- und Hormonsystem beeinflusst, wird heutzutage bis auf molekulare Ebene erforscht. Ich finde das Gebiet der Psychoneuroimmunoendokrinologie nicht nur spannend, sondern auch voller Möglichkeiten. Deshalb erlaube ich mir, Ihnen auch Ernährung- und Lifestyle-Veränderungen vorzuschlagen, die Ihre psychische Gesundheit verbessern können.
Leider verstehen viele Personen (auch Ärzt:innen) die Psychosomatik als Symptome, die nicht „echt” sind, sondern nur durch die Psyche entstehen. Dieses Missverständnis muss ausgeräumt werden. Wenn wir von Ursachen ausgehen, gäbe es sowohl psychosomatische (z. B. jemand mit Angststörung entwickelt kardiovaskuläre oder Magen-Darm-Beschwerden) als auch somatopsychische (z. B. jemand mit Diabetes entwickelt depressive Symptome) Erklärungen für Symptome. In der modernen Medizin gilt jedoch ein bio-psycho-soziales Modell für Krankheit und Gesundheit als vorrangig, in dem sich die drei Bereiche gegenseitig beeinflussen. Genau das ist für mich streng genommen die psychosomatische Medizin.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie ich Ihnen mit diesem Ansatz bei körperlich betonten gesundheitlichen Problemen helfen kann, klicken Sie hier: Endo.

Ablauf vom Erstkontakt bis zum Therapieende
Im Anschluss an ein Erstgespräch (psychotherapeutische Sprechstunde), das der detaillierten Erfassung Ihrer aktuellen Beschwerden und einer Akutdiagnostik dient, finden zunächst sogenannte „probatorische Sitzungen“ statt. In diesen haben wir die Möglichkeit, uns kennenzulernen, zu überprüfen, ob eine behandlungsbedürftige Diagnose vorliegt, und zu klären, welche Ziele wir in der Therapie verfolgen. Auf dieser Grundlage erstellen wir gemeinsam einen an Ihren Zielen orientierten Behandlungsplan.
Wenn die „Chemie“ in den probatorischen Sitzungen stimmt, stellen wir einen Antrag auf Psychotherapie. Das bedeutet, dass Sie gemeinsam mit mir ein Formular der PVK zum „Antrag auf Psychotherapie“ ausfüllen und abschicken.
Die Therapiesitzungen finden wöchentlich oder 14-tägig statt. Eine Sitzung dauert 50 Minuten. Die Dauer der Behandlung richtet sich nach Ihren Beschwerden und Anliegen.
Auf Wunsch beziehe ich Ihre Angehörigen in einzelne Sitzungen mit ein. Familien- oder Paartherapie biete ich allerdings noch nicht an.

Vergütung
Da ich (noch) keine Kassenzulassung habe, darf ich mit gesetzlich Versicherten nicht über die Krankenkassen abrechnen. Ich kann daher aktuell nur eine Privatpraxis führen.
Somit orientiert sich mein Honorar an der aktuellen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
In der Regel übernehmen private Krankenkassen und die Beihilfe die Kosten für die Psychotherapie. Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer privaten Krankenkasse nach Ihren individuellen Bedingungen für die Antragstellung. Für eine ggf. entstehende Differenz müssen Sie privat aufkommen. Falls Ihnen das aufgrund Ihrer Einkommensverhältnisse nicht möglich ist, sprechen Sie mich gerne an.
Gesetzlich Versicherte entscheiden sich oft für die selbst bezahlte Option von Coaching oder Psychotherapie, beispielsweise wenn sie vorhaben, eine private Versicherung abzuschließen. In diesen Fällen erhalten Sie eine private Rechnung von mir.
